• Nach Ihrer Therapie von Alkohohl, Drogen, Medikamenten

    Damit Ihr beruflicher und privater Neustart gelingt.

    Nicht rückfällig werden, den Weg ins Berufsleben und in den Alltag gut meistern – das ist unser Ziel für Ihre Zeit nach der Therapie. Damit dies gelingt, planen wir bereits während Ihrer Therapie sehr sorgfältig die Phase nach Ihrer Therapie.

    Je nach Ihrer familiären, sozialen und beruflichen Situation sowie je nach Ihrer körperlichen und psychischen Verfassung planen wir für Sie einen oder mehrere der folgenden Maßnahmen – Ihre Teilhabe am Arbeitsleben ist dabei unsere höchstes Ziel:

    Ambulante Nachsorge

    Wenn Sie psychisch, körperlich und sozial stabil sind, dann kehren Sie nach der Therapie zurück in Ihre Wohnung und treffen ein Mal pro Woche die ambulante Nachsorge Ihrer Suchtberatungsstelle. Hier besprechen Sie in der Gruppe, in welchen Situationen des Alltags und des Berufs Gefahren für einen Rückfall lauern – und wie Sie diese Situation am besten meistern.

    Adaptionseinrichtungen

    Wenn Sie nach Ihrer Therapie noch zu instabil sind, um in Alltag und Beruf alleine gut Fuß zu fassen, dann nimmt Sie für ein gutes halbes Jahr eine Adaptionseinrichtung auf. In diesem geschützten Raum werden Sie nach und nach auf die Anforderungen von Beruf und Alltag sowie auf den Umzug in Ihre Wohnung vorbereitet – durch Sozialarbeiter, durch Einzel- und Gruppengespräche sowie durch berufsvorbereitende Praktika.

    Reintegration in Arbeit und Ausbildung

    Suchtbedingt haben viele unserer Rehabilitanden ihren Arbeitsplatz verloren, sind oftmals seit vielen Jahren erwerbslos oder können aus medizinischen Gründen ihren ursprünglichen Beruf nicht mehr ausüben. Sie alle haben es auch nach ihrer Reha schwer, beruflich wieder Fuß zu fassen. Hinzu kommt: Erwerbslosigkeit und die damit verbundene Perspektivlosigkeit erhöhen das Risiko, rückfällig zu werden.

    Und genau aus diesem Grund hat die Rehse-Gruppe, ein Verbund medizinischer Einrichtungen, zu dem auch unsere Klinik gehört, in enger Kooperation mit der Deutschen Rentenversicherung ein Konzept der medizinisch-beruflichen Orientierung entwickelt und speziell mit dem Projekt „Reintegration in das Erwerbsleben“ im Landkreis Harz erste und neue Schritte getan.

    Bereits während der Suchttherapie zeigen wir Möglichkeiten beruflicher Ausbildung im Landkreis Harz auf. Ein Mitarbeiter unserer Klinik leitet dann alle weiteren Schritte für die Ausbildung, das Wohnen und die therapeutische Weiterbegleitung ein und unterstützt die Patienten konkret auf diesem Weg.

    Die AUSBILDUNGSMÖGLICHKEITEN:

    – Altenpflegehelfer
    – Bauten- und Objektbeschichter
    – Bürokaufmann/-frau
    – Examinierter Altenpfleger
    – Elektroniker/in
    – Fachkraft im Gastgewerbe / Fachpraktiker Küche
    – Fachpraktiker/in Hauswirtschaft
    – Gießereimechaniker/in
    – Heilerziehungspfleger / Heilpädagoge
    – Holzbearbeiter/in
    – Industrieelektriker/in
    – Konstruktionsmechaniker/in
    – Maschinen- und Anlagenführer/in
    – Mechatroniker/in
    – Metallbearbeiter/in
    – Metalltechniker/in
    – Werker im Gartenbau
    – Werkzeugmechniker/in
    – Zerspanungsmechaniker/in

    Die Prüfung zu jeder dieser Ausbildungen wird von einer anerkannten Prüfungskommission der IHK bzw. HWK abgelegt und führt nach erfolgreichem Ergebnis zur Berufsanerkennung.

    Betreutes Wohnen

    Das Betreute Wohnen organisieren wir für Menschen, die auch nach ihrer Therapie dauerhaft kognitiv beeinträchtigt bleiben und daher viel Unterstützung und Struktur im Alltag brauchen – weil sie sonst erwartbar rückfällig werden.

    Stufenweise Wiedereingliederung für Arbeitnehmer

    Wenn Sie über einen Arbeitsplatz verfügen, aber eben länger krank geschrieben waren und nach Ihrer Reha noch nicht in vollem Umfang arbeitsfähig sind, dann bieten wir Ihnen folgende Möglichkeit: In enger Abstimmung mit Ihrem Arbeitgeber werden Sie stufenweise an die Anforderungen Ihres alten Arbeitsplatzes gewöhnt, Schritt für Schritt und über mehrere Wochen wird allmählich die Arbeitszeit gesteigert bis zu dem Zeitpunkt, wo Sie wieder voll belastbar sind und Ihre Stelle zu 100% ausfüllen können.

    Selbsthilfegruppen

    Nutzen Sie die Möglichkeit, an einer Selbsthilfegruppe Ihres Heimatortes teilzunehmen. Ihre Teilnahme ist kein Muss, wir legen sie Ihnen aber nahe. Denn hier treffen Sie auf Menschen, die einen ähnlichen Weg hinter sich haben wie Sie. Hier können Sie sich austauschen über Ihren Neustart, sich emotional gegenseitig stützen und von denen, die schon weiter sind, lernen.

    Ehemaligentreffen

    Viele unserer ehemaligen Patienten wissen das sehr zu schätzen: das Ehemaligentreffen. Jedes Jahr im September findet es statt. Hier können Sie vor einem großen Publikum aktueller Patienten berichten, welchen Weg Sie nach dem Aufenthalt in unserer Klinik gegangen sind; hier können Sie gemeinsam Erfolge feiern oder aber Misserfolge betrauern und auf jeden Fall neue Kontakte knüpfen und Ihr soziales Netz erweitern. Auf Wunsch schickt Ihnen unsere Klinik gern eine Einladung zu diesem Ehemaligentreffen.